Kaffee-Peeling selbst gemacht

Wer schön sein will, muss leiden. Deshalb nehmen Frauen und Männer viel Leid in Kauf, um ihrem eigenen Schönheitsideal entsprechen zu können. Oft werden dafür chemisch hergestellte Produkte verwendet, deren Zutaten nicht immer ganz ungefährlich sind. Dabei geht es doch viel einfacher und natürlicher, zum Beispiel mit einem Peeling. Hier kann zum Beispiel Kaffee zum Einsatz kommen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr eigenes Kaffee-Peeling ohne Probleme selbst machen können.

kaffee peeling

Kaffee-Peeling selbst gemacht ©vladi59 – Fotolia.com

Eine gesunde und gepflegte Haut ist besonders wichtig, denn der Zustand des größten Sinnesorgans des Menschen kann sich auch auf die Stimmung und den allgemeinen Gesundheitszustand des Körpers auswirken. Der wichtigste und hilfreichste Bestandteil von Kaffee ist vor allem das Koffein.

Dieser hat eine positive Wirkung auf die Haut, denn er regt die Durchblutung an, wirkt entschlackend und sagt jeder Cellulite den Kampf an. Sogar lästige Speckrollen können Sie damit bekämpfen.

So gehen Sie am besten vor

Für ein Kaffeepeeling benötigen Sie Kaffeepulver oder Kaffeegranulat. Oder Sie nutzen einfach den übrig gebliebenen Satz des morgendlichen Kaffees. Somit haben Sie nicht nur ein tolles Peeling, sondern auch eine weitere Verwendung für diesen Rest, den Sie sonst wegwerfen würden. Das grobkörnigere Granulat hat dabei einen etwas stärkeren Peeling-Effekt, während das Pulver und der Sud eher für empfindliche Haut geeignet sind.

Wem das noch nicht intensiv genug ist, der kann ohne Probleme noch etwas Salz oder Zucker hinzufügen. Der pure Kaffee oder die Mischung muss anschließend noch mit einem Bindemittel versehen werden. Da bieten sich einerseits zwei Esslöffel Kokos-Öl an. Ein anderes Rezept sieht die Mischung aus zwei Esslöffeln Kaffeepulver, einem Spritzer Olivenöl, einem Teelöffel Honig, einem halben Becher Joghurt und einer Prise Salz vor. Die Masse wird in kreisförmigen Bewegungen auf die Haut aufgetragen und nach der Einwirkung mit Wasser abgespült.

Fazit

Um gut auszusehen und eine gesunde Haut zu haben, benötigen Sie keine teuren Cremes aus der Apotheke. Probieren Sie es doch einfach mit einem Kaffee-Peeling, das einfach und schnell selbst gemacht ist. Nutzen Sie Peelings am besten direkt nach einer warmen Dusche, denn dann sind die Poren bereits geöffnet und das Koffein kann besonders gut wirken.

Die 5 ungewöhnlichsten Einsatzzwecke für Kaffee

Für gewöhnlich wird Kaffee einfach nur genüsslich getrunken. So ist es seit Jahrhunderten Tradition und dadurch ist der Kaffee zu einem der beliebtesten Getränke der Welt geworden. Doch wie bei vielen anderen Lebensmitteln, kann der Kaffee auch auf andere Weisen genutzt werden. Wir haben für Sie vier der ungewöhnlichsten Einsatzzwecke von Kaffee zusammengetragen.

Die 5 ungewöhnlichsten Einsatzzwecke für Kaffee

Die 5 ungewöhnlichsten Einsatzzwecke für Kaffee
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Inzwischen gibt es viele außergewöhnliche Möglichkeiten, wie man Kaffee noch verwenden kann. Am Ende lieben wir ihn jedoch vor allem als Getränk in allen seinen bekannten Variationen und genießen seinen einzigartigen Geschmack in vollen Zügen bei einer frisch gebrühten Tasse am Morgen oder dem nachmittäglichen Kuchen.

Nun aber unsere Liste für die 5 wirklich ungewöhnlichsten Einsatzzwecke für Kaffee:

Nr. 1: Kaffee als Reinigungsmittel

Riecht es im Auto unangenehm, hat schon der eine oder andere Fahrzeughalter auf das braune Pulver zur Geruchsbeseitigung zurückgegriffen. In einem Behältnis über Nacht im Pkw gelagert, neutralisiert es unangenehme Gerüche, verteilt aber idealerweise keinen Kaffeegeruch, sondern sorgt lediglich für eine angenehme frische und saubere Luft.

Nr. 2: Fruchtkaffee als Kaffeeersatz

Besonders in schlechten Zeiten macht Not erfinderisch und um an seinen Kaffee zu kommen, verwendete man viele weitere Zutaten um ihn zu strecken. So entstand der Begriff Lorke. Für einen Fruchtkaffee benutzte man mehrjährige Früchte wie Kastanien, Eicheln, Bucheckern und Feigen, aber auch die Kerne von Obstsorten.

Nr. 3: Kaffee in Lebensmitteln

Damit man auch ohne den direkten Genuss des geliebten Heißgetränks nicht auf den tollen Kaffeegeschmack verzichten muss, wird er in vielen Lebensmitteln verwendet. Die bekanntesten sind demnach Schokolade oder Eis, aber auch zum Beispiel in Marmelade wird Kaffee verwendet. Häufig handelt es sich jedoch nicht um die Verwendung von echtem Kaffee, sondern lediglich von Zusatzstoffen, die den Geschmack nachahmen.

Nr. 4: Toastbrot als Kaffeeersatz

Eine Verwendung, die eigentlich nicht viel mit Kaffee zu tun hatte, gab es im 18. Jahrhundert in England, bekanntermaßen ursprünglich eine Hochburg des Tees. Dort wurde verkohltes Toastbrot zur Basis für Ersatzkaffee verwendet. Dazu wurde es in heißem Wasser eingeweicht. Der Geschmack hat jedoch nichts mit Kaffee zu tun.

Nr. 5: Hautpeeling mit Kaffee

Kaffee liefert nicht nur dem Körper innerlich Energie, sondern sorgt auch bei äußerlicher Anwendung für ein energetisches und frisches Äußeres. Anstatt teure Peeling-Produkte zu kaufen, kann einfach Kaffee mit Olivenöl oder Honig auf die Haut aufgetragen und unter Massagebewegungen eingerieben werden. Kurz abspülen und schon wirkt die Haut frisch und jung.

Kaffee Smoothie für heiße Tage

Wenn es auf die Sommermonate zugeht, kommt endlich die Sonne raus und die Temperaturen steigen. Jetzt kann man mit einem kalten Erfrischungsgetränk die Sonne genießen. Man könnte meinen, dass Kaffee an dieser Stelle eher weniger angebracht ist, doch weit gefehlt. Es gibt genug kühle Alternativen zur klassischen Variante, mit denen man nicht auf den geliebten Geschmack verzichten muss.

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Kaffee Smoothie für heiße Tage ©narstudio – Fotolia.com

Traditionell fällt einem hier der Eiskaffee ein. Doch aktuell erfreut sich noch ein anderes Kaltgetränk mit Kaffee steigender Beliebtheit: der Kaffee Smoothie. Wir haben das passende Rezept für Sie mit dem Sie diese Spezialität ganz einfach selbst machen können.

Zunächst benötigen Sie für zwei Gläser folgende Zutaten:

  •  400 ml starker Kaffee
  • 2 EL brauner Zucker
  • ½ Vanilleschote
  • 2 Bananen
  • 2 TL Ahornsirup
  • 2 EL geschälte Mandeln
  • 6 Eiswürfel
  • Bananenscheiben mit Schale; zum Garnieren (mit Zitronen beträufelt)
  • Minze zum Garnieren

So wird’s gemacht

Zunächst wird ihre Lieblingssorte Kaffee frisch aufgebrüht und in heißem Zustand mit dem Zucker vermischt, bis dieser sich aufgelöst hat. Anschließend schaben Sie das Mark aus der Vanilleschote und lassen es im heißen Kaffee mit der halben Schote gut durchziehen. Nach ein paar Minuten wird die Schote wieder entfernt und der Kaffee zum Abkühlen für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

Für die Dekoration werden die Bananen genutzt, von denen ein paar Scheiben abgeschnitten und mit dem Sirup bestrichen werden. Die restliche Banane wird mit dem Kaffee und den Mandeln im Mixer püriert. Zum Schluss werden die Eiswürfel hinzu gegeben und so lange gemixt, bis sie grob zerkleinert sind. Nun können Sie das leckere Getränk in die Gläser füllen und mit den Bananenscheiben und etwas Minze garnieren und servierfertig machen.

Fazit

Ein Kaffee Smoothie ist nicht nur ein unheimlich leckeres Getränk und ideal für den Sommer, sondern auch super schnell und einfach selbst gemacht. Wer also auch an heißen Tagen nicht auf seinen geliebten Kaffee verzichten möchte, dem sei dieser Trend hiermit wärmstens ans Herz gelegt. Es handelt sich dabei um eine tolle Alternative zu klassischen Sorten und zum Eiskaffee.

Instant Kaffee – ein echter Ersatz?

Echte Kaffeeliebhaber lassen nur qualitativ hochwertigen Kaffee in all seinen Variationen in ihre Tasse. Doch viele weitere regelmäßige Kaffeetrinker begnügen sich auch gerne mal mit der Fast-Food-Variante: Instant Kaffee.

instant kaffee

Instant Kaffee ©Ivan Kruk – Fotolia.com

Diese Art des Kaffees hat in der Gesellschaft keinen guten Ruf. Vor allem wird er häufig als ungesund abgestempelt. Doch ist Instant Kaffee wirklich so schlecht, wie alle behaupten?

Immerhin greifen trotzdem eine Menge Kaffeetrinker jeden Morgen zum löslichen Pulver. Oder liegt es nur an den eindeutigen Vorteilen, die jedes Fast Food hat: eine schnelle Zubereitung, wenn man mal wieder in Eile ist, eine lange Haltbarkeit ohne spezielle Voraussetzungen und ein entsprechend kleinerer Preis?

Wir wollen diesen Fragen auf den Grund gehen.

Unterschiede zwischen klassischem Instant Kaffee und Pulver für Kaffeespezialitäten

Wer jeden Morgen den klassischen Instant Kaffee zu sich nimmt, den können wir hier schon beruhigen. Dieser wird nach einem strengen Reinheitsgebot hergestellt, nach dem nur reiner Kaffee und Wasser zur Herstellung verwendet werden dürfen. Es gilt genauso für normalen Kaffee, der somit genauso gesund oder ungesund wie Instant Kaffee ist.

Einbußen gibt es lediglich beim Geschmack. Unterschiede muss man jedoch beim Pulver für Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato machen, denn diese unterliegen keinem Reinheitsgebot und enthalten deshalb Zusatzstoffe wie zum Beispiel Kaffeeweißer, Aromen, pflanzliche Fette und Stabilisatoren. Besonders der Zuckergehalt kann laut Stiftung Warentest bei bis zu 60% liegen. Der Kaffeeanteil ist dagegen teilweise so gering, dass der Koffeingehalt kaum noch messbar ist und schon gar nicht wach macht.

Fazit

Klassischer Instant Kaffee ist also unbedenklich, da er nach den strengen Regeln des Reinheitsgebots gebraut wird. Vom Pulver für Kaffeespezialitäten sollten Sie allerdings die Finger lassen, wenn Sie auf gesunde Ernährung achten wollen, da der Anteil an ungesunden Zusatzstoffen sehr hoch, der Kaffeeanteil jedoch eher gering ist. Wenn es also mal schnell gehen soll, ist Instant Kaffee sicher eine Alternative, die von Zeit zu Zeit verwendet werden kann. Trotzdem gibt es nichts Besseres als einen frisch aufgebrühten Kaffee, um energiegeladen in den Tag zu starten.

Bulletproof Coffee – der gewisse Kick am Morgen

In seiner langen Tradition hat sich Kaffee über die Jahre zum beliebtesten Heißgetränk Deutschlands entwickelt. Doch nicht jeder Kaffeetrinker ist automatisch auch ein echter Liebhaber. Die wirkliche Kaffeekultur zelebrieren weitaus weniger Menschen. Für die Beliebtheit gibt es neben dem guten Geschmack vor allem einen Grund: der morgendliche Putsch durch das Koffein für einen guten Start in den Tag.

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Bulletproof Coffee ©ThamKC – Fotolia.com

Die klassische Zubereitungsart bekommt direkte Konkurrenz, die angeblich ein echtes Energiewunder ist.

Der sogenannte Bulletproof Coffee wird als Getränk immer beliebter. Der Trend aus den USA schwappt inzwischen auch nach Deutschland über und findet immer mehr begeisterte Anhänger.

Dafür nimmt man eine große Tasse guten Filterkaffee, einen Esslöffel Butter und einen Esslöffel Kokosöl und püriert das Ganze zusammen ca. 20 Sekunden mit einem Mixer.

Fertig ist das schnell und einfach zubereitete Aufputschmittel für alle Morgenmuffel.

Der beste Energielieferant

Seinen Ursprung hat diese Kaffee-Form in Tibet, wo man seinen Tee traditionell mit Butter vermischt. Der Hintergrund dieser Fettbombe in der westlichen Welt ist die Beliebtheit von Kaffee und die wachsende Fettleibigkeit der Menschen mit dem einhergehenden Wunsch nach Diäten.

Der Bulletproof Coffee ist bei Diäten vor allem am Morgen deshalb so beliebt, weil die Mischung aus Butter, Öl und Koffein ein starker und schneller Energielieferant ist und somit den Hunger bis zum Mittag verringern soll. So essen Sie automatisch weniger. Doch nicht nur bei Diäten kommt das neue Trend-Getränk oft zum Einsatz. Der Energielevel ist weitaus höher als bei einem normalen Kaffee und soll auch zu einem besseren Denkvermögen verhelfen. Echte Fans schwören darauf, dass Biobutter und natives Öl besonders wirksam sind.

Fazit

Für jede Diät ist ein Bulletproof Coffee ein echtes Hilfsmittel und kann tatsächlich zur Abnahme von Gewicht führen – allerdings nur, wenn die Diät auch in anderen Lebensbereichen durchgezogen wird. Aber auch morgenmuffelige Menschen, bei denen das Koffein eines einfachen Kaffees schon lange nicht mehr ausreicht, haben hier eine schöne und energiegeladene Alternative. Nur der Geschmack und die etwas dickere Konsistenz sind vielleicht nicht für alle Geschmacksnerven geeignet. Einen Versuch ist es aber wert.

Kaffee mal anders: alternative Zubereitungsarten

Jeder Kaffeeliebhaber hat wohl irgendwann einmal seine favorisierte Zubereitungsart gefunden, denn mittlerweile existieren unzählige Varianten, die sich in bestimmten Details und vor allem im Geschmack unterscheiden können.

kaffee alternative zubereitungsarten

Alternative Zubereitungsarten ©Floydine – Fotolia.com

Bei der Kaffeezubereitung gibt es regionale Unterschiede, oft ist die gewählte Variante aber auch einfach abhängig vom vorhandenen Gerät. In Deutschland ist der Filterkaffee besonders beliebt. Dafür wird eine Kaffeemaschine mit Filtertechnik und passenden Filtertüten genutzt. Darin wird Kaffeepulver gefüllt.

Zusätzlich kommt Wasser in die Maschine, das erhitzt wird und tröpfchenweise in die Filtertüte gelangt, von wo aus der fertige Kaffee in die Kanne tropft. Je nach eigenem Bedarf gibt es die Modelle in allen Preisklassen und Größen. Zu dieser weitverbreiteten Art gibt es allerdings noch eine Menge Alternativen.

Traditionell und modern

Eine besonders einfache und traditionelle Zubereitungsart ist der Direktaufguss. Hier wird ursprünglich das heiße Wasser ungefiltert in der Tasse mit dem Kaffeepulver vermischt. Damit man das Pulver anschließend nicht mittrinken muss, gibt es allerdings auch ein paar Hilfsmittel wie etwa die French Press Kanne, bei der mit Hilfe eines Stempels das grobe Pulver nach unten gedrückt wird. Der fertige Kaffee ist etwas stärker als Filterkaffee und kann direkt aus der Kanne serviert werden. Besonders modern sind hingegen Portionskaffeemaschinen, die mit Kaffeepads und Kapseln arbeiten, in denen bereits eine portionierte Menge Kaffee enthalten ist, die für genau eine Tasse reicht.

Sie erfreuen sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit, da die Zubereitung einfach und schnell ist: Kapsel bzw. Pad einsetzen, Wasser einfüllen und auf einen Knopf drücken, schon bekommen Sie Ihren Kaffee. Eine spezielle Zubereitung benötigt der Espresso. Hier wird heißes Wasser mit hohem Druck durch ein speziell dafür verwendetes Kaffeepulver gepresst. Aber auch hierfür gibt es bereits entsprechende Espressomaschinen. Eine Alternative ist zum Beispiel die Mokka Kanne.

Fazit

Die Vielzahl an möglichen Zubereitungsarten ist unermesslich, weshalb wir hier nur die beliebtesten Varianten vorgestellt haben. Jede Art hat seine eigenen Vor- und Nachteile, aber auch seinen speziellen Geschmack, weshalb es keinen allgemeingültigen Favoriten gibt. Deshalb muss jeder Kaffeetrinker mit der Zeit probieren, was ihm individuell am besten gefällt, bis er seine ideale Zubereitungsweise gefunden hat.

Cofftea – die Mischung macht’s!

Kaffee hat eine lange Tradition und ist in einigen Ländern zum beliebtesten Heißgetränk geworden. Obwohl es dank verschiedenen Aromen, Anbaugebieten und Verarbeitungsarten theoretisch unzählige Sorten gibt, beschränken sich die meisten vor allem auf den klassischen Kaffeegeschmack der Arabica oder der Robusta Bohnen. Doch trotz dieser Beständigkeit ist die Kaffeekultur wie jede andere Kultur einem fortlaufenden Wandel unterzogen.

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Cofftea – die Mischung macht’s! ©Jag_cz – Fotolia.com

Immer wieder werden ganz neue Kombinationen und Geschmacksrichtungen populär. Der neueste Trend für das Jahr 2015 heißt Cofftea.

Wie der Name schon vermuten lässt, werden hier zwei traditionsreiche Trinkuniversen miteinander verbunden, denn auch die Kultur des Teetrinkens kann über Jahrhunderte zurückverfolgt werden und steht in Ländern wie England oder dem arabischen Raum noch über dem Kaffee.

Nun werden die beiden beliebten Heißgetränke miteinander verbunden.

Ein echter Genuss für jeden Kaffee- und Teeliebhaber

Der Trend zu Cofftea ist in Deutschland noch relativ neu, kommt aber nicht von ungefähr. In anderen Teilen der Welt werden Kaffee und Tee schon lange miteinander kombiniert und ursprünglich kommt der Mix aus China. Durch die immer weiter um sich greifende Vernetzung der Welt, ist das Getränk schließlich in unseren Breitengraden gelandet. Der ursprüngliche Mix und das Mischverhältnis bestehen aus drei Teilen Kaffee und sieben Teilen chinesischem Milch-Tee. Es kann aber nach Belieben variiert werden.

Dunkle Teesorten passen durch ihr spezielles Aroma am besten zu klassischem Kaffee, am Ende ist aber alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Auch regionale Unterschiede lassen sich feststellen und so werden die Lieblingsaromen der einzelnen Länder häufig miteinander vermischt. Oft wird das fertige Getränk auch noch mit einer verfeinernden Würze versehen. Hier ist Zimt ein beliebter Zusatz.

Fazit

Sowohl für Teefans als auch für Kaffeeliebhaber ist Cofftea eine tolle Alternative zu den klassischen Vorlieben. Das Getränk hat sich in anderen Länder schon lange durchgesetzt und zeigt auch bei uns großes Potenzial. Unsicheren Einsteigern raten wir zunächst zu einem Test mit einer Kombination aus einem Stück Schokolade mit Kaffeegeschmack und dazu einem schwarzen Tee. Sie werden sehen, diese Mischung ist ein echter Genuss für den Gaumen.

Eiskaffee – das Getränk für den Sommer

Kaffee ist das beliebteste Heißgetränk der deutschen Bevölkerung und die meisten trinken ihn am liebsten frisch aufgebrüht und so warm wie möglich. Heiße Getränke sind in den kalten Monaten nicht nur lecker und wohltuend, sondern wärmen auch von innen, während man am frühen Morgen durch die vernebelte Dunkelheit zur Arbeit stapft. In den Sommermonaten ist das jedoch ganz anders. Hier lacht schon vor dem Aufstehen die Sonne durch das Fenster und das Thermometer zeigt äußerst wohlige Temperaturen an.

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Eiskaffee – das Getränk für den Sommer ©scerpica – Fotolia.com

Im hitzigen Sommer ist ein warmer Kaffee lange nicht mehr so nötig wie im Winter und lässt einen auch schneller ins Schwitzen kommen.

Wer trotzdem nicht auf seinen täglichen Koffeinputsch verzichten möchte, der muss zu Alternativen greifen, dabei aber nicht auf seinen geliebten Kaffee verzichten.

Wie wäre es zum Beispiel mit Eiskaffee, einem der beliebtesten Sommergetränke? Diesen kann man nicht nur genüsslich im Café schlürfen, sondern auch bei der Arbeit oder zu Hause.

Die verführerische Verbindung von Eis und Kaffee

Sowohl Eis als auch Kaffee sind reine Genussmittel und erfreuen sich seit Jahrhunderten großer Beliebtheit. Umso besser ist es, beides miteinander zu verbinden und eine einzigartige Symbiose mit einem noch intensiveren Geschmack zu schaffen.

Er besteht in der Regel aus aufgebrühtem und anschließend abgekühltem Kaffee und einer Kugel Vanilleeis. Als Topping kommt häufig noch ein Schuss Schlagsahne oben drauf.

Da das Eis bereits genügend Zucker enthält, wird der Eiskaffee nicht zusätzlich gesüßt. Diese reine Form stammt so aus Italien, dem Mutterland des Speiseeises.

Von dieser Grundform ausgehend gibt es aber noch unzählige regionale Variationen, zum Beispiel mit einem Schuss Rum oder Likör. Ein Iced Coffee in den USA ist zudem ein schwarzer Kaffee mit Eiswürfeln.

Fazit

Der Eiskaffee ist in all seinen Varianten noch immer ein sehr beliebtes Getränk für den Sommer, bringt zwei leckere Genussmittel zusammen und kann hervorragend als kalter Ersatz zum heißen Kaffee getrunken werden. Er wird normalerweise in Eisdielen serviert, kann aber auch ganz einfach und problemlos zu Hause selbst gemacht und nach individuellem Wunsch verfeinert werden.

Diese Aromen kann Ihr Kaffee haben

Wenn Sie zum Kaffeehändler Ihres Vertrauens gehen, ist Ihnen sicher schon die unglaubliche Vielfalt an verschiedenen Sorten aufgefallen. Das liegt an der schier endlosen Aromavielfalt von Kaffee, denn er setzt sich aus mehr als 800 Aroma-Komponenten zusammen und ist somit eines der komplexesten und aromatischsten Naturprodukte überhaupt.

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Diese Aromen kann Ihr Kaffee haben ©sabine hürdler – Fotolia.com

Vor allem hochwertiger Kaffee kann sehr vielseitige und abwechslungsreiche Geschmäcker annehmen, die häufig an einen anderen Geschmack erinnern. Das beginnt beim klassischen Kaffee-Geschmack und reicht von dunkler Schokolade über gebrannte Erdnüsse bis hin zu fruchtigen Waldbeeren.

Eine Bandbreite, die bei korrekter Zubereitung seinesgleichen sucht und das ganz ohne Süßungsmittel und künstliche Aromen. In der natürlichen Kaffeebohne sind demnach eine riesige Anzahl an Aromen enthalten, die es freizusetzen gilt. Dabei wird der Geschmack von mehreren Faktoren beeinflusst.

Wie kommen die vielen Aromen zum Vorschein

Zunächst ist vor allem die Kaffeesorte wichtig. Am weitesten verbreitet sind Arabica und Robusta, wobei die erste Variante milder ist als die zweite Art. Nicht zu unterschätzen ist auch der Standort, an dem der Kaffee angebaut und geerntet wurde und die dort vorherrschenden Bedingungen. Neben dem Klima, das entscheidend dazu beiträgt, wo überhaupt Kaffee angebaut werden kann, spielen auch Dinge wie Temperatur, Regenmenge, Sonnenscheinintensität und Bodenbeschaffenheit während des Wachstums und der Erntezeit eine große Rolle.

Sind diese Bedingungen von einem Jahr zum anderen stark unterschiedlich, können sich die Aromen vom gleichen Anbaugebiet trotzdem stark unterscheiden. Zusätzlich haben auch das gewählte Ernteverfahren und die Verarbeitung der Kaffeekirschen einen Einfluss auf den Geschmack.

Fazit

Die Welt der Aromen ist bei Kaffee unendlich groß, wobei es unmöglich ist, alle aufzuzählen. Zu viele Faktoren hängen mit dem entstehenden Aroma zusammen. Das für sich passende Aroma zu finden, ist eine Frage der Probe. Echte Kaffeeliebhaber testen sich in Ihrem Leben durch eine Vielzahl an verschiedenen Sorten und verarbeiten diese auf ganz unterschiedliche Weise, um eine echte Geschmacksvielfalt zu erleben. Am Ende sollte es nicht das Ziel sein, das eine perfekte Aroma zu finden, sondern das riesige Angebot der Aromen zu entdecken, dass Kaffee zu bieten hat.

Warum schmeckt den meisten Kindern kein Kaffee?

Kennen Sie ein Kleinkind, dass gerne Kaffee trinkt? Vermutlich nicht. Mal abgesehen davon, dass das enthaltene Koffein nicht gesund für Kinder ist und deshalb auch erst ab einem bestimmten Alter Kaffee getrunken werden sollte, schmeckt er unserem Nachwuchs einfach nicht.

warum schmeckt den meisten Kindern kein Kaffee

Warum schmeckt Kindern Kaffee nicht? ©Megaloman1ac – Fotolia.com

Warum trinkt fast jeder Erwachsene regelmäßig Kaffee mit Genuss, obwohl die meisten den bitteren Geschmack als Kind noch verabscheut haben. Die Antwort findet sich in den veränderten Geschmacksnerven und lässt sich auch bei anderen Lebensmitteln beobachten.

So essen Kinder etwa besonders gerne Süßigkeiten, während einiges davon für Erwachsene schnell zu süß ist. Das liegt am Geschmack, der sich im Laufe eines Lebens immer wieder verändert.

Dass das Schmecken eines Menschen nur auf der Zunge liegt ist ein Irrglaube. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Kombination aus Sinneseindrücken wie Geruch, Geschmack, Temperatur, Konsistenz und Schärfe der Lebensmittel.

Die Veränderung des Geschmacks

Dabei spielt vor allem der Geruchssinn eine wichtige Rolle. Viele flüchtige Stoffe können wir mit der Zunge nicht wahrnehmen, sie gelangen jedoch über den Rachen zurück in die Nase und tragen so zum Gesamteindruck bei. Neigungen zu bestimmten Lebensmitteln sind aber auch angeboren. Neugeborene präferieren instinktiv Süßes, da die Muttermilch mit zahlreichen Zuckerstoffen zunächst die einzig richtige Nahrung ist. Ein bitterer Kaffee wäre hier genau das Gegenteil.

Durch diese genetische Veranlagung können Babys und kleine Kinder instinktiv unterscheiden, was gut und was schlecht für sie ist, auch Sicherheitsgeschmack genannt. Die Natur hat es so veranlagt, dass süße Nahrung wie etwa Früchte sicher sind, wohingegen bitteres oder saures Essen häufig giftig oder verdorben sein kann. Diese Wahrnehmung nimmt mit größerer Erfahrung und zunehmendem Alter ab und es braucht immer weniger Zucker, um etwas als süß zu empfinden.

Fazit

Der Grund, warum die meisten Kinder keinen Kaffee trinken, lässt sich leicht mit angeborener Genetik erklären. Mit zunehmendem Alter verändert sich jedoch der Geschmack, was auch mit immer mehr Geschmackseindrücken zu tun hat und völlig normal ist. Man kennt mehr Geschmacksrichtungen und kann somit besser differenzieren. Dennoch trinken auch viele Erwachsene ihren Kaffee noch mit süßmachender Milch und Zucker, vermutlich ein Relikt aus Kindertagen.